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Vereinschronik

Aus Überlieferungen ist bekannt, dass Dalkingen schon von altersher ein sangesfreudiges Dorf war, auch wenn es früher die Vereinigungen zur Pflege des Liedgutes noch nicht gab. Es ist jedoch nachgewiesen, dass lange vor der Jahrhundertwende ein Kirchenchor bestand, aus dem bereits 1902 die erste weltliche Singvereinigung hervorgehen sollte.

Bei dem Kirchenchor handelte es sich bis dahin um einen reinen Männerchor, und dieser sollte nach dem Willen des damaligen Dirigenten Lehrer Küchle in einen gemischten Chor umgewandelt werden. Aus Protest verließ daraufhin eine große Anzahl Männer den Chor und gründete den ersten Gesangverein. Dirigent wurde ein bei den seinerzeit Königlich Schwäbischen Hüttenwerken im 13 km entfernten Wasseralfingen beschäftigter Schreiner namens Sebastian Müller. Davon abgeleitet wurde der Name "Bästeles-Verein". Der Verein nahm einen raschen Aufschwung und erreichte in seiner Glanzzeit bis zu 35 aktive Mitglieder. In gleicher Weise stiegen aber leider auch die Ansprüche des Dirigenten, der unter anderem forderte, dass er zu jeder Singstunde mit der Chaise abgeholt und nachher wieder heimgefahren wird. Diesen Belastungen war der Verein auf die Dauer nicht gewachsen, so dass er sich bereits 1906 aus diesen Gründen wieder auflöste.

Bästeles- Verein in der alten Schulstube um 1906.

Schriftliche Unterlagen sind von dem " Bästeles Verein" leider nicht mehr vorhanden, so dass wir auf die Erinnerungen der damaligen Sänger angewiesen sind. In verschiedenen Familien wird auch heute noch das damals gebräuchliche Liederbuch "Der Heim" in Ehren gehalten.

Über die Zeit des ersten Weltkrieges blieb dann die Pflege des Liedgutes wieder dem (nunmehr gemischten) Kirchenchor vorbehalten.

Im Jahre 1906 hatten sich die Dalkinger Veteranen aus dem 70er Krieg von dem Westhäuser Kriegerverein gelöst und einen eigenen Kriegerverein gegründet. Bei der Generalversammlung dieses Vereins im Dezember 1919 wurde dann der Vorschlag gemacht, innerhalb des Vereins eine Sängerabteilung zu gründen. Auf Anhieb meldeten sich von 80 Vereinsmitgliedern 60 Sangesfreudige. Als Dirigent konnte Lehrer Paul Rot gewonnen werden. Durch scharfes Durchgreifen des Dirigenten waren es jedoch bald nur noch etwa 25 Sänger.

Es kamen im Laufe der Zeit auch junge Sänger dazu, die nicht Mitglieder des Kriegervereins waren, so dass sich nach Übernahme durch Dirigent Johann Funk die Sängerabteilung vom Stammverein löste und Mitte 1920 als Gesangverein selbständig wurde. Als erstes lernte der neue Verein den Sängergruß: "Grüß Gott mit hellem Klang"!

Die Singstunden wurden aus dem Traube-Saal nunmehr in die Schule verlegt, wo sie bis zum Bau des Vereinsheimes (Turnhalle) im Jahre 1981 abgehalten wurden. Der Verein wurde nur als Gesangverein ohne weiteren Namen bis 1927 geführt. In diesem Jahr erhielt der Verein seine erste Fahne mit dem Bild der heiligen Cäcilia an der Orgel, und er nannte sich fortan Gesangverein "Cäcilia" Dalkingen. Die Fahne wurde am Pfingstmontag, dem 29. Mai 1927 geweiht. Patenverein war der Krieger- und Veteranenverein. Festplatz war ein Garten in der Nähe der Ortsmitte. Zum Festzug am Nachmittag fanden sich 20 auswärtige Vereine ein, so dass der Chronist berichten konnte, dass Dalkingen noch nie so viele Menschen auf einmal gesehen habe. Strahlender Sonnenschein begünstigte das Fest, so dass der Festplatz bald zu klein wurde.

Fahnenweihe 1927

Unter Vorstand Nikolaus Winter und Dirigent Johann Funk erlebte der Verein mehrere Jahre stetigen Gedeihens bis zum Beginn des zweiten Weltkrieges. In dieser Zeit erfüllte der Verein ein ähnliches Programm wie heute. Zu Weihnachten wurde jeweils Theater gespielt. Zu Hochzeiten und sonstigen Anlässen von Vereinsmitgliedern und bei Altersjubiläen wurden Ständchen gesungen. Dies war oftmals der Anlass, bei einem Fass Freibier einen geselligen Liederabend zu verbringen. War in der Umgebung ein Sängerfest, so ließ sich unser Gesangverein dies nicht entgehen.

So konnte sich der Verein unter den Vorständen, bzw. Vereinsführern, Josef Taglieber und Nikolaus Helmle auch im Dritten Reich gut behaupten, bis in den Jahren des 2. Weltkrieges die Singstundenarbeit durch Einberufungen immer mehr erlahmte und zum Schluss ganz eingestellt werden musste. Brieflich und einmal mit Feldpostpaketen an die damals 19 kämpfenden Mitglieder stand der Vereinsführer und nach dessen Einberufung sein Stellvertreter Josef Götz immer mit den Sängerkameraden in Verbindung.

Von den bei Beginn des Krieges 39 aktiven Mitglieder kamen 10 nicht mehr aus dem Krieg zurück. Solange es möglich war, erwies der Verein jedem Gefallenen beim Requiem in der Dorfkirche mit dem Lied vom "Guten Kameraden" und einer Kranzniederlegung die letzte Ehre.

Nach dem Kriege, noch im Jahre 1945, begann der Verein sofort wieder aktiv zu werden. Mit dem humorvollen, rührigen Alois Schreiber, einem Wiener, konnte ein neuer Dirigent gewonnen werden. Sein Organisationstalent bewies er bereits am Rosenmontag 1946, als er den einzigen vom Gesangverein durchgeführten Faschingsumzug organisierte. Der Chronist weiß zu berichten, dass es ein toller Umzug wurde. Leider musste Alois Schreiber aus beruflichen Gründen bereits 1952 Dalkingen und somit unseren Verein verlassen. Sein Nachfolger wurde der junge Lehrer Alois Holl. Dieser wurde gebeten, den Verein wenigstens solange zu dirigieren bis ein Nachfolger gefunden wird. Dieses Provisorium hatte 45 Jahre Bestand und es war zu keinem Zeitpunkt ein Nachteil für den Verein. Einerseits ist eine große Beständigkeit in der musikalischen Führung sinnvoll und zum anderen war es Herrn Holl als Lehrer möglich, seine Schüler schon frühzeitig zu beobachten und auszulesen, wen er später als Sänger im Verein haben möchte. So ist es auch zu verstehen warum im Verein immer wesentlich mehr junge Sänger zu verzeichnen sind als in anderen Vereinen. Herr Holl verstand sich in all den Jahren aber nicht nur als musikalischer Leiter des Vereins, obwohl er auch den Kirchenchor dirigierte und Organist war, sondern war jederzeit auch sonst in der Vereinsführung aktiv. Er organisierte alle zwei Jahre die Vereinsausflüge und war auch jederzeit behilflich wenn Arbeiten in der Vorstandschaft anstehen. Als stellvertretender Chorleiter konnte schon vor Jahren der Dirigent des Musikvereins Kurt Sturm gewonnen werden, der gerne mal gelegentlich aushilft, wenn der Chorleiter verhindert ist. 1992 ist es gelungen, mit Karl Schuster einen weiteren jungen Mann die Vizechor­leiterausbildung absolvieren zu lassen.

Vorstand Nikolaus Helmle legte nach der Heimkehr aus der Gefangenschaft sein Amt nieder. In den folgenden Jahren bis 1953 gab es einen mehrmaligen Wechsel in der Vorstandschaft. Dann konnte Nikolaus Helmle wieder gewonnen werden und er behielt das Amt bis nach dem 50-jährigen Vereinsjubiläum. 1972 folgte der seitherige 2. Vorsitzende Otto Beerhalter für 4 Jahre als Vorstand. Dann übernahm das Amt Josef Wanner und behielt es bis 1992. Nach 20 Jahren im Amt des stellvertretenden Vorstands rückte Werner Wiedenhöfer als 1. Vorstand nach und begleitete dieses Amt 10 Jahre. Auf Werner Wiedenhöfer folgte dann 2002 Karl Schuster.

Diese langen Zeiten der Beständigkeit beim Chorleiter wie auch bei den Vorständen begünstigt eine harmonische Arbeit im Verein. Mit z. Zt. 45 Sängern - einerseits viele junge, aber zum andern auch alterfahrene Solosänger - hat unser Verein einen sehr guten musikalischen Stand erreicht und trägt damit zum kulturellen Leben in der Gemeinde bedeutend bei.

Bis zum Jahre 1978 war es Tradition, dass der Gesangverein zur Weihnachtszeit Theater spielte. Zuerst im Gasthaus Traube und dann im Fässle, bis dieses 1978 abgebrochen wurde. Im Jahre 1981 wurde zwar in Dalkingen eine Turn- und Fest­halle erstellt, aber es ist bis heute der Mut nicht mehr aufgebracht worden, die Theatertradition aufzunehmen.

Der Jubelverein im Jahre 1970

Als unser Verein 1970 sein 50-jähriges Bestehen feiern konnte, wurde das ein Fest, wie es Dalkingen bis dahin nicht erlebt hatte. Jeder wollte Haus und Hof schöner richten als der Nachbar und so wurde es ein Jubiläums- und Heimatfest, mit dem sich das ganze Dorf identifizierte. Zum 60- und 70-jährigen Jubiläum wurde ebenfalls jeweils ein Festwochenende mit Zeltbetrieb veranstaltet. Dabei bewährte sich besonders die gute Zusammenarbeit mit dem Musikverein. Diese ist vor allem auch dadurch begründet, dass ca. 15 Sänger gleichzeitig auch aktive Musiker sind. Aber auch zu allen anderen Vereinen besteht ein gutes Verhältnis. Dies zeigte sich besonders auch beim 75-jährigen Jubiläum. Jeder Verein trug entsprechend seinen Möglichkeiten bei, sei es durch einen Beitrag zum Heimat­abend, bei der Organisation des Festzuges (wie Feuerwehr oder Malteserhilfsdienst) oder auch nur durch Teilnahme am Festzug.

Das Jahr über lässt sich unser Verein bei vielen öffentlichen Auftritten in der bürgerlichen wie auch kirchlichen Gemeinde hören. Fast in jedem Jahr wird ein Querschnitt des Liedgutes mit einem Konzert geboten. Altersjubilaren und zu Hochzeiten von Mitgliedern werden Ständchen gebracht. Im Turnus von 2 Jahren wird im Wechsel mit dem Musikverein ein Ausflug durchgeführt und jedes Jahr ein gemeinsamer Faschingsball der Dalkinger Vereine in der Turnhalle. Bei der Weihnachtsfeier in der „Linde“ werden die Ehrungen verdienter Mitglieder vorgenommen. Seit die Einnahmen aus dem Theaterspiel entfallen sind, musste nach einer neuen Finanzierung gesucht werden. Da unsere Turn- und Festhalle keinen Pächter hat, bot es sich an, die Bewirtung von Hochzeiten und ähnlichen Veranstaltungen zu übernehmen. Durch die Mitarbeit einiger befähigter Frauen ist uns dies bis heute gelungen.

Das 75jährige Vereinsjubiläum wurde 1995 mit einem großen Fest unter Mitwirkung aller örtlichen Vereine gefeiert. Bereits im Frühling wurde mit einer Fotoausstellung im Pfarrgemeindehaus ein Rückblick auf die Vereinsgeschichte mit alten Bildern gegeben. Optisch bekamen die Sänger mit einer neuen Kleidung ein neues Erscheinungsbild. Auf der Festwiese an der Sechtabrücke wurde ein Zelt für rund 2000 Personen errichtet und es war am Sonntag trotzdem zu klein um die vielen Gäste zu fassen. Der Heimatabend am Samstag wurde von den Dalkinger Vereinen gestaltet, dabei wurde unter anderem das „Dalkinger Lied“ gemeinsam von Kirchenchor und Gesangverein gesungen. Zu diesem Abend waren alle ehemaligen Dalkinger Bürger persönlich eingeladen. Am Sonntag wetteiferten 46 Chöre mit Vorträgen im Pfarrgemeindehaus und in der Gemeindehalle.

Nach 45 Dienstjahren als Dirigent musste Alois Holl aus gesundheitlichen Gründen im Jahr 1997 Abschied nehmen. Der Leistungsstand des Chores war so bekannt, dass sich auf die Ausschreibung sechs Personen um die Nachfolge bewarben. Mit dem Kirchenmusiker Reinhard Krämer gelang es einen sehr guten Nachfolger zu bekommen. Er verstand es in kurzer Zeit und mit neuzeitlichen Methoden, wie Stimmbildung, und anderen Schwerpunkten die Leistung der Sänger weiter zu steigern und ein gutes Klima im Verein zu schaffen bzw. zu erhalten.

Im Jahre 1998 gelang es einmal die fünf Rainauer Chöre bei einem gemeinsamen Konzert in der Dalkinger Gemeindehalle auftreten zu lassen. Obwohl überall die Männerchöre im Schwinden sind, bestehen in Rainau bei rund 3000 Einwohner drei Männerchöre (Schwabsberg, Saverwang und Dalkingen) mit einem guten Mitgliederstand und einem guten Durchschnittsalter. Außerdem beteiligten sich die Kirchenchöre von Schwabsberg und Dalkingen.

Ein besonderes Erlebnis für jeden Sänger war die Teilnahme am 150jährigen Jubiläum des SSB in Ulm im Jahre 1999. Rund 2500 Sängerinnen und Sänger ließen die ganze Stadt erklingen.

Erstmals beteiligte sich unser Verein im Jahr 2000 an einem Wertungssingen des SSB in Esslingen. Es war beeindruckend soviel guten Chorgesang zu hören, auch wenn unser Verein nicht besonders gut bewertet wurde. Im Jahr 2001 wurde ein weihnachtliches Benefizkonzert in der Pfarrkirche gemeinsam mit dem Musikverein und dem Kirchenchor veranstaltet.

Ein Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war die Gründung des Kinderchores „Cillis“ (Ableitung von Cäcilia) im Jahre 2002. Im Alter von 6 – 12 Jahren waren auf Anhieb rund 30 Kinder dabei unter Leitung von Katharina Glaser kindgerechtes Liedgut zu erlernen. Erste Auftritte der Kinder waren im selben Jahr der Familiennachmittag bei der Linde und beim Konzert „Dalkinger Chöre singen“ in der Gemeindehalle, gemeinsam mit dem Kirchenchor und dem Männerchor.

Im Jahr 2003 wurde Franz Stark Vorstand des Vereins und hatte mit der Teilnahme am Chorfest des Deutschen Sängerbundes in Berlin gleich einen tollen Einstand. Unser Verein beteiligte sich am Massenchor von 800 Sängern unter dem Motto “Hör zu, die Ostalb singt“ und hatte dann noch zwei eigene Auftritte am Potsdamer Platz, die auch das Publikum in der Hauptstadt begeisterten. Im Jahr 2004 hatten unsere „Cillis“ nicht nur einen Auftritt bei der Kinderchristmette sondern auch ein eigenes Kinderchorkonzert unter Mitwirkung der Gäste aus Pfahlheim und Ebnat.

Im Jahr 2004 folgte auf Katharina Glaser die neue Chorleiterin Diana Petry aus Ellwangen. Der Männerchor hatte im Rahmen des Mörikejahres einen Auftritt bei der Serenade auf dem Ellwanger Schloss und im selben Jahr wurde ein Förderverein gegründet.

Den größten Erfolg in seiner nunmehr 85-jährigen Geschichte erlebte unser Chor im Jahr 2005 mit der Teilnahme am Landeswettbewerb zum Deutschen Chorwettbewerb. Beim Regionalwettbewerb in Schwäbisch Gmünd schnitten nicht nur unsere „Cillis“ mit einem guten Erfolg ab, sondern auch der Männerchor wurde mit der Note „Hervorragend“ in seiner Kategorie ausgezeichnet und durfte somit als einer von 36 aus über 800 Chören zur Landesausscheidung nach Esslingen fahren. Auch dort war nicht nur das Publikum sondern auch die Jury von unseren Liedern begeistert, was eine Bewertung „Mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“ einbrachte. 

2006 wurde in der Turnhalle ein Kinderkonzert veranstaltet. Dem Kindergarten Dalkingen wurde zu diesem Anlass die "FELIX"-Plakette übergeben. Der Männerchor beteiligte sich bei Auftritten wie der Landesgartenschau in Heidenheim, Sängerfesten, dem "Mozopoly" auf Schloss Ellwangen und örtlichen Anlässen. Ein besonderes highlight 2006 war die 4-tägige Chorreise nach Wien. 40 Sänger mit Anhang reisten über Kloster Melk nach Wien, dort wurde die Deutsche Botschaft besucht und passen die "Diplomatenjagd" zum Besten gegeben. Die Mitgestaltung einer Messe im Stephansdom war ein großartiges Ereignis. Besuche im Prater, Hofburg und einem Heurigen ließen die Reise zu einem unvergesslichen Erebnis werden.

Im Jahr 2007 wurde wieder ein Chorkonzert in Dalkingen nur mit Männer- und Kinderchor unter dem Motto "Ein lied geht um die Welt" veranstaltet. Absoluter Höhepunkt dabei war der Auftritt der "Los Cecilieros", einer Gruppe von rd. 20 jungen Sängern aus dem Männerchor. Mit fetzigen und anspruchsvollen Lieder unter Leitung von Reinhard Krämer brachten sie die Halle zum Toben. Ein weiterer außergewöhnlicher Auftritt 2007 war die Mitgestaltung des Adventskonzertes im Ostalbhaus (Landratsamt) in Aalen.

Auf der Erfolgswelle schwimmend wurde der Männerchor 2008 als besondere Ehre von den Musikbünden des Landes Baden-Württemberg zu deren Veranstaltung auf die Insel Mainau eingeladen. Nach Begrüßung durch den Hausherren Graf Bernadotte trat der Männerchor auf die Bühne und präsentierte sein Können. Der Kinderchor Cillis war 4 Wochen vor den Männern auf Einladung des Kultusministeriums auf der Insel und gestaltete mit rd. 30 Kindern einen Gottesdienst mit Taufe in der Schlosskirche mit.

2009 war wieder, dem 2-jährigen Rythmus entsprechend, ein Chorkonzert geplant. Diesmal unter dem Motto "Über Schwaben - ein Liederabend" trugen Kinder- und Männerchor schwäbische Lieder vor, die vom begeisterten Publikum mit viel Applaus honoriert wurden. Weiterer Höhepunkt 2009 war die Mitwirkung beim Chorfest des Schwäbischen Chorverbandes in Heilbronn. In der Kilianskirche wurde u.a. auf lateinisch "Salve Regina" aufgeführt. Leider teilte uns unser Chorleiter Reinhard Krämer seine Entscheidung mit, den Chor zum Jahresende verlassen zu wollen.

90 Jahre Gesangverein Cäcilia Dalkingen wurde 2010 im Musikantenstadl Dalkingen gefeiert. Der Festabend wurde umrahmt von den Rainauer Männerchören (Schwabsberg, Saverwang, Dalkingen), dem Kirchenchor Dalkingen und vom Patenverein aus Ellwangen. Aus Westerhofen trat die Gruppe Zieh- und Zupf auf und später spielte ein Alleinunterhalter zum Tanz. Der Abend wurde genutzt, um Reinhard Krämer zu verabschieden. Den Festsonntag läutete ein Gästesingen in der benachbarten Halle Braun ein. Parallel spielte der Musikverein den Frühschoppen. Nach dem Mittagstisch wurde unter Leitung von Gauchormeister Waldenmaier die Gäste zu einem Volksliedersingen animiert. Anschließend traten Kinderchöre aus Röhlingen, Rindelbach und unsere Cillis auf die Bühne und überbrachten die musikalischen Glückwünsche. Beim Gästesingen viel uns dabei der Chorleiter von Wöllstein besonders ins Auge. Dieser hatte mit seinem Chor besondere Stücke vorgetragen und dabei das Publikum begeistert. Der Chorleiter hieß Markus Angstenberger und sollte ab September 2010 unser neuer Chorleiter werden.

Der Kinderchor Cillis nahm unter Leitung von Diana Petry bei einem Wertungssingen in Esslingen/Neckar teil und erreichte ein "mit sehr gutem Erfolg teilgenommen". Leider erreichte uns zum Jahresende die Kündigung von Chorlieterin Diana Petry. Die Stelle der Kinderchorleiterin konnte zum Jahresbeginn 2011 mit Maria Wolf besetzt werden.

Zu Jahresbeginn 2011 wurde mit dem Kindergarten Dalkingen wieder ein Kinderkonzert unter dem Motto "Tierisch was los" aufgeführt. Der Männerchor führte eine Serenade im Schutzhaus des Limestores auf. Zum ersten Mal fand der Sängerbesen in der Turnhalle statt. Franz Stark stellte sein Amt als 1. Vorsitzender zur Verfügung.

2012 wurde der Kinderchor 10 Jahre alt. Dies wurde mit einem Musical in der Turnhalle begangen. Unter Leitung von Maria Wolf führte der Chor das Singspiel "Randolfo und der eine Ton" auf. Zu Heilig Abend wurde das Krippenspiel "Wenn Engel streiten" in der Kindermette aufgeführt. Bei der Jahreshauptversammlung wurde Stephan Wiedenhöfer zum 1. Vorsitzenden gewählt. Der Männerchor nahm an verschiedenen Veranstaltungen in Dalkingen, Untergröningen, Wöllstein und beim Jubiläum des Eugen-Jaekle-Gau auf dem Schönenberg teil.

Das Jahr 2013 begann mit einem Konzert in der Turn- und Festhalle Dalkingen. Der Männer- und Kinderchor sangen unter dem Motto "von damals bis heute-eine musikalische Zeitreise" Lieder aus verschiedenen Epochen des Vereins. Zum ersten Mal wurden auch rockige Lieder wie z.B. von Rammstein (Engel) oder von den Toten Hosen (Tage wie diese) aufgeführt. Vor Weihnachten wurde gemeinsam mit dem Kirchenchor in der Dalkinger Kirche ein Benefiz-Kirchenkonzert mit weihnachtlichen Lieder veranstaltet. Die Spenden wurden Pater Georg für soziale Zwecke und dem Krankenpflegeverein Dalkingen übergeben. Die Chorleiterin des Kinderchores Maria Wolf  kündigte zum Jahresende. Die Chorleitung konnte zu Jahrebeginn 2014 mit Manuela Wagner aus Westhausen besetzt werden.

2014 begann mit einem Kleinkunstabend mit der Gruppe "The Flying penguins". Der Kinderchor war unter Leitung von Manuela Wagner sehr aktiv und hatte 5 Auftritte bei Seniorennachmittag, Sommerfesten, einem Konzert in Röhlingen und der Mitgestaltung der Kindermette am Hl. Abend in der Kirche. Manuela Wagner verstand es sehr gut mit den Kindern und so entwickelte sich der Chor sehr gut. Doch leider kam es wie es kommen musste, Ela konnte den Chor aus beruflichen Gründen nur bis zum Konzert im April2015 leitet und musste den Dirigentenstab wieder weitergeben. Beim Männerchor stand die Mitgliederwerbung im Vordergrund. Im Mai wurde ein Projektchor gegründet, der das Ziele hatte, einen Auftritt im Rahmen des Sängerbesens am 02.10. in der Turnhalle zu bewerkstelligen. Dies ist auch sehr gut gelungen. Der Projektchor trat beim Sängerbesen mit über 30 Männern auf und der Verein konnte davon doch 5 Männerfür den Männerchor gewinnen. Der Männerchor beteiligte sich an Konzerten in Wildenstein und Röhlingen, ein Ausflug an den Bodensee zu unserem ehemaligen Bürgermeister Achim Krafft wurde unternommen.

Im Jahr 2015 stand als erstes high-light unser Chorkonzert auf dem Programm. Kinder- und Männerchor gaben in der vollbesetzten Turnhalle ein "kunterbuntes" Konzert von altbewährt bis sehr modernem Liedgut zum Besten. Mit Elisabeth Dyck leitet seit Mai 2015 eine erfahrene Pianistin den Kinderchor.

Nach den turbulenten vergangenen 4 Jahren mit Wechseln in Chorleitung und Vorstandschaft hoffen und wünschen wir, dass es auch in Zukunft möglich ist, die Liebe zum deutschen Lied und die gute Sängerkameradschaft zum Wohl des Vereins zu pflegen. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben.